»Unendlich geliebt« – im Gespräch mit Mandy von gekreuzsiegt.de

»unendlich geliebt«
»unendlich geliebt«

Mandy betreibt den erfolgreichen Blog gekreuzsiegt.de. Dieses Jahr hat sie ihre Einkaufswagen-Chip-Aktion unendlich geliebt gestartet. Die kreative Idee: Einfach nach dem Supermarkt-Besuch Chip mit „unendlich geliebt“-Botschaft im Einkaufswagen „vergessen“. Die Finder können über die Webadresse auf der Rückseite mehr erfahren. 471.000 Stück davon hat sie bereits drucken lassen und an fleißige Chipverteiler versendet und zahlreiche Rückmeldungen von Chip-Findern erhalten.

Im dritten Interview der Reihe zur Kreativen Mission sprach ich mit ihr darüber, wie sie auf die Idee gekommen ist, über Mission im Internetzeitalter und darüber, mit der Botschaft dorthin zu gehen, wo die Menschen sich aufhalten.

Hi, Mandy. Deine Einkaufswagen-Chip-Aktion schlägt gerade hohe Wellen. Wie bist du auf die Idee zu der Aktion gekommen?

Eine Freundin hatte die Idee, dass ich doch für den Blog Einkaufswagenchips bedrucken könnte. Hm, klar warum eigentlich nicht? Aber lediglich die Webseite drauf zu schreiben, war mir dann doch zu langweilig und sieht so nach Eigenwerbung aus. Mit Karsten, meinem Mann, hab ich dann überlegt, was man auf die Rückseite des Chips schreiben könnte. Wir hatten einigen Ideen. Ich pickte dann seinen Vorschlag „unendlich geliebt“ raus und wolla … die „unendlich geliebt“ Chips waren geboren.

Warum war es dir wichtig die Aktion zu starten?

Weil es mir wichtig ist Menschen im Alltag zu erreichen, sie zu begeistern, zu ermutigen und neugierig zu machen auf Gott. „Unendlich geliebt“ – Gott ist die Liebe in Person (1. Johannes 4, 16) – er kam als Mensch auf diese Erde um DICH zu treffen und um DEINE Hand anzuhalten. Was für ein Gott?!

Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

Unendlich geliebt ist die zentrale Message von Jesus. Ein Menschenrecht, das zu erfahren. Jeder Mensch ist geliebt – unabhängig von Alter, Herkunft, Hautfarbe, Religion, Denomination, Aussehen, Charakter, Geschlecht und Style. Du bist unendlich geliebt – egal ob du 12-jähriges Scheidungskind, 17-jährige alleinerziehende Mama, 48-jähriger Frührentner, 69-jähriger hinduistischer Bettelmönch oder 95-jähriger Ex-Nazi mit Kriegstrauma bist. Du bist geliebt! Du kannst das glauben, darüber nachdenken, diskutieren, es leugnen, aber nicht ändern. Jesus hat keine Kosten und Mühen gescheut, um Dich mit Gott zusammenzubringen.

Ich finde, das muss jeder erfahren und erleben!

Als ich groß wurde, war es noch sehr angesagt, zum Missionieren auf die Straße zu gehen, Lieder zu singen und Flyer zu verteilen. Heute fällt das vielen Christen die ich kenne – ich selbst eingenommen – nicht mehr so leicht. Was meinst du? Braucht es im Internetzeit-Alter andere Wege um mit Menschen ins Gespräch zu kommen? Oder ist die Straßen-Evangelisation doch noch nicht ausgestorben?

Ich bin kein auch kein Typ, der auf die Straße geht und Menschen anlabert. Das heißt nicht das es nicht richtig ist … mich selbst stößt das meistens eher ab und deshalb mache ich es auch bei anderen nicht. Ich versuche kreativ zu sein und denk ich mir Möglichkeiten aus, wie man Menschen da abholt, wo sie stehen. »Unendlich geliebt« – im Gespräch mit Mandy von gekreuzsiegt.de weiterlesen

BCEE – Lost and Found

Gute christliche Drum’n’Bass-Alben? Erscheinen viel zu selten und eigentlich ist D’n’B ja auch voll Neunzigermäßig 😉

DJ BCEE hat mir jetzt den gefallen und doch wieder mal ein geiles Album in dieser Sparte veröffentlicht. Die Scheibe heißt „Lost and Found“ und oben könnt ihr den gleichnamigen Titelsong hören. Der passt auch wunderbar in unsere Lobpreis-Musik-Reihe.

Hier gibt es das Album bei Amazon.

Kreative Mission: „Menschen lieben, anstatt verkrampft hip sein zu wollen“ – Im Gespräch mit Michael Sengle von Steiger Deutschland

Das Misssionswerk Steiger entstand Anfang der Achtziger in Amsterdam. David Pierce und seine Band „No Longer Music“ gingen schon damals (und heute immer noch) in die Punk-Clubs um das Evangelium zu predigen. Mittlerweile ist Steiger über die ganze Welt verteilt, organisiert Musikfestivals, betreibt Jüngerschaftsschulen etc. Mit Steiger-Deutschland „Chef“ Michael Sengle sprach ich über die verändernde Kraft von Musik, darüber erst einmal selbst mit Gott ins Reine zu kommen und über die Macht der persönlichen Bekehrungsgeschichte.

Hi Michael, Du arbeitest bei Steiger Deutschland. Magst Du uns kurz erzählen, was das internationale Missionswerk Steiger so besonders macht?
Besonders klingt so nach „besser als andere“… uns ist wichtig, einfach dahin zu gehen, wo Menschen sich aufhalten, wo sie gerne sind. Dabei fragen wir uns (und sie) was sie beschäftigt, worüber sie sich Gedanken machen. Denn so oft verbringen wir Zeit im geschützten Rahmen der Gemeinde oder z.B. auf christlichen Festivals, dass wir ganz schön weit weg von der Lebensrealität kirchendistanzierter Menschen sind. Uns ist also zum einen das Hingehen wichtig, zum anderen das Überlegen, wie wir Menschen, die oft ein stark von Vorurteilen geprägtes Bild von Christen haben, erzählen können, wer Gott wirklich ist. Also suchen wir die passende Sprache und ein Medium, das die Leute anspricht.

Ganz praktisch arbeiten wir viel mit Musik und Kunst. Und wenn ich noch etwas anfügen darf, was uns anscheinend auszeichnet: Vor kurzem hat mir ein Mitarbeiter gesagt, dass er sich gar nicht vorstellen könnte in einer Gemeinde oder einem anderem Werk mitzuarbeiten, denn da dürfe man sich nicht wirklich während der Arbeitszeit Zeit nehmen, um „Gott zu suchen“, d.h. Zeit mit Gott zu verbringen. Ich kenn’ mich da nicht so gut aus wie er, aber bei uns ist es immer wichtig anzuhalten und zuerst mal nach Gott zu fragen.

Und was sind Deine Aufgaben bei Steiger?
Ich habe vor Jahren die lokale Arbeit in Karlsruhe gestartet und vor knapp vier Jahren an neue Leiter übergeben. Im Hintergrund bin ich der „Leiter von Steiger in Deutschland“, was sich viel wichtiger und größer anhört als es ist. Wir haben Leute in drei verschiedenen Städten und die sind selber so gut, dass sie weitgehend selbständig arbeiten; ich bin theoretisch ihr Chef. Daneben war ich jetzt viele Jahre Teil des Leitungsteams von Steiger International, wo es eher darum ging, strategische Entscheidungen zu treffen und die Gesamtvision von Steiger weltweit weiterzuentwickeln. Meine Basisarbeit ist der Aufbau eines internationalen Zentrums von Steiger in Krögis, einem kleinen Dorf in der Nähe von Dresden. Dort haben wir jeden Sommer eine zehnwöchige internationale Schule zum Thema „Mission unter jungen Erwachsenen“, dieses Jahr mit ca. 60 Teilnehmern. Wir wollen noch mehr Raum schaffen, um Menschen, die spirituell auf der Suche sind, dort die Möglichkeit zu geben für eine gewisse Zeit mit Christen zusammen zu wohnen und Fragen zu stellen. Und zudem dient der von uns gekaufte Hof als Zentrum für Künstler, die ihre Begabung evangelistisch einsetzten wollen.

Zur Zeit bin ich tatsächlich viel mit Organisation und Finanzen, also insgesamt Büroarbeit beschäftigt, wobei dazu auch gehört, ein Festival zu planen, was sich dann nicht ganz so langweilig anhört. Dann predige ich noch ab und zu in Gemeinden und Jugendgottesdiensten, halte Seminare und möchte bald mal wieder etwas machen, wo ich näher an den Leuten dran bin, weil ich grade definitiv zu viel Zeit im Büro verbringe. Insgesamt aber liebe ich meinen abwechslungsreichen Job. Kreative Mission: „Menschen lieben, anstatt verkrampft hip sein zu wollen“ – Im Gespräch mit Michael Sengle von Steiger Deutschland weiterlesen

Kreative Mission: „Den Gesunden Menschverstand nicht ausschalten“ – im Gespräch mit Werberin Eva Jung

Eva Jung ist Kreativdirektorin bei gobasil. Nebenbei schreibt sie unter godnews.de ins Internet, entwirft Bibelspruchkarten (wertvollwort.de und menschjesus.de) und bringt missionarische Spots ins Kino. Gerade hat sie ihr erstes Buch über Crowdfunding finanziert. Für die Reihe zur Kreativen Mission sprach ich mit ihr über Übergabegebete auf Webseiten, Zielgruppen-Werbung auf dem Missionsfeld und darüber, wie man Menschen Gedankenanstöße mit auf den Weg gibt.

Hi Eva. Du arbeitest erfolgreich in der Werbebranche. Nebenbei setzt Du Deine Kommunikationsfähigkeiten immer wieder für missionarische Projekte ein. Braucht Gott im neuen Jahrtausend eine Werbeagentur?
Solange Gott uns in seine Pläne miteinbezieht (und das tut er, meines Wissens, seit der Schöpfung), braucht er seine Leute auch in Werbeagenturen. Mindestens genauso dringend, wie in Supermärkten, am Bahnhof, im Orchester, im Museum, in der Bank, im Internet, an der Werkbank, in der Industrie, Forschung, Medizin – einfach überall eben …

Zum ersten Mal bin ich durch gottspricht.com auf Deine Arbeit aufmerksam geworden. Damals hast Du durch Crowdfunding eine Menge Geld zusammengebracht, um einen evangelistischen Werbespot ins Kino zu bringen. Wie bist du auf die Idee zu der Aktion gekommen?
Ich hatte den Spot für eine andere Aktion geschrieben. Dafür kam er dann aber nicht zum Einsatz. Befreundete Filmer wollten ihn unbedingt drehen – so hatten wir irgendwann den Spot, aber kein Geld, um ihn im Kino zu schalten. Zunächst wollten wir Geld zusammenlegen (ca. 5.000 Euro), um den Spot in Hamburger Kinos zu veröffentlichen. Am Ende hatten wir eine enorm große Crowdfundingaktion losgetreten – längst bevor es Crowdfundingplattformen gab. Unglaublich viele Leute taten sich zusammen und wollten den Film auch in den Kinos ihrer Städte haben. Am Ende kamen 130.000 Euro zusammen und der Film lief für 4 Wochen in über 800 Kinos in ganz Deutschland!

gottspricht.com
Fingerabdruck aus Bibelstellen: gottspricht.com

Kreative Mission: „Den Gesunden Menschverstand nicht ausschalten“ – im Gespräch mit Werberin Eva Jung weiterlesen

Kreative Mission: Wie gebe ich Gottes Botschaft im neuen Jahrtausend weiter?

Quelle: Saraware / wikimedia.org
Quelle: Saraware / wikimedia.org

(19) Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, (20) und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Das sagt Jesus in Matthäus 28, 19-20. Der Missionsbefehl. Harter Stoff, wenn ich so darüber nachdenke, wie vielen Menschen ich in den letzten Jahren die Botschaft, die Jesus gelehrt hat, weitergegeben habe. Es kommt mir vor, als waren das nicht viele. Hoffentlich täusche ich mich.

Nur wie evangelisiert man eigentlich richtig? Und was zählt alles als Missionsarbeit? Als ich aufgewachsen bin, war es noch ziemlich beliebt, in den Innenstädten auf die Straße zu gehen, Lieder zu singen und „Jesus liebt dich“-Flyer zu verteilen. Ich weiß nicht, wie euch das geht: Aber ich nehme heutzutage an solchen Aktionen nicht mehr teil und es würde mir sogar komisch vorkommen. Dabei kenne ich Menschen, die auf diesem Wege zum ersten Mal mit der Kirche in Kontakt gekommen sind – und dabei geblieben sind!

Wie würde gute Straßenevangelisation im Jahr 2013 wohl aussehen? Lieber Gospel-Chor statt Wandergitarre? Performance-Kunst statt Megafon? Die heißen Getränke zum Verteilen müssten natürlich bleiben, soviel steht fest.

Dann gibt es ja noch die Freundschaftsevangelisation. Gute Sache. Nur – reicht es meinen Freunden vorzuleben, dass ich Christ bin, oder muss ich sie auch ständig zutexten?

Ganz klar, Mission ist ein wichtiges Thema, dass Jesus uns mit auf den Weg gegeben hat. Aber der Schatten, über den man springen muss ist groß. Und dann will man schließlich niemand mit plumpen Missionierungsversuchen vergraulen. Doch wie dringt man zu den Herzen der Menschen durch?

Um dieser Frage nachzugehen starte ich hier auf dem Blog eine Interview-Reihe zum Thema „Kreative Mission“ und werde mal schauen, was es für kreative Ansätze gibt, die frohe Botschaft im Jahr 2013 zu verkünden.

Hier geht es zu den Gesprächen:

“Den Gesunden Menschverstand nicht ausschalten”
– im Gespräch mit Werberin Eva Jung

“Menschen lieben, anstatt verkrampft hip sein zu wollen”
– Im Gespräch mit Michael Sengle von Steiger Deutschland

»Unendlich geliebt« – im Gespräch mit Mandy von gekreuzsiegt.de

Gerne nehme ich in den Kommentaren noch Vorschläge für Interviewpartner entgegen.

»Der Schneekristallforscher«: Mit Titus Müller auf der Buchmesse

 

Mit Titus Müller habe ich mich gestern auf der Buchmesse in Frankfurt getroffen und über sein neues Buch »Der Schneekristallforscher« gesprochen. Darin erzählt Titus die wahre Geschichte des Schneeflocken Sammlers Wilson Bentley. Die Erzählung ist ebenso einzigartig, wie die Buchgestaltung außergewöhnlich ist. Darüber haben wir uns natürlich auch unterhalten.
Und dann habe ich ihn noch gefragt, wie viel ein Autor der Christ ist, in seinen Werken von seinem Glauben einbringen soll, kann, muss oder darf.

Hört euch das spannende Gespräch oben an dem Player an. Ihr könnt die mp3-Datei natürlich auch herunterladen. Hier gibt es das Buch bei Amazon: Der Schneekristallforscher.

Auf einmal wollen alle Sünder sein

Ein Freund kommt zu mir, nennen wir ihn Frank, und sagt: „Dicker, da muss Sünde sein in unserer Familie. Anders kann man das doch nicht mehr verstehen.“ Es gab mehrere Todesfälle in der Familie, zuletzt starb sein Cousin am plötzlichen Kindstod. Gott schweigt, aber die Menschen brauchen Antworten.

Was ist das eigentlich – Sünde – denke ich, als ich nach Hause gehe. Eigentlich ist der Begriff mir seit Kindertagen allgegenwärtig. Früh hatte ich ein Verständnis dafür, wovon man als Christ die Finger zu lassen hatte. Geprägt wurde mein Sündenverständnis nicht zuletzt durch das Buch »Der Griff nach unseren Kindern«, das meine erste echte Grundschullektüre wurde. Im Visier der Autoren standen neben He-Man und der Hexe Bibi Blocksberg, auch der knuddelige Alf und ganz normale Barbiepuppen. Eines Tages kam ich von der Schule nach Hause, ich hatte wiedermal eine fünf im Diktat geschrieben. Ich war mir sicher, dass die Sünde in meinem Leben Schuld daran sei. Umgehend zerstörte ich alle meine Benjamin-Blümchen-Kassetten.

So war das damals. Doch wo finde ich heute Antworten zum Thema Sünde? Im Fernsehen läuft ein Interview mit TV-Seelsorger Jürgen Fliege. Er sagt, er will seine Sünden behalten: »Die Sünden sind der Misthaufen meines Lebens, daraus wächst etwas.« Sünde als Kompost für die Seele? Na ja.

Bei Wikipedia lese ich, dass sich die Interpretation des Sünden-Begriffes zwischen westlichen Kirchen und der orthodoxen Kirche unterscheidet. Will man Dinge verstehen, die man schon ewig kennt ohne sie richtig zu kapieren, ist es manchmal gut sie von einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Ich kenne ein gutes Fischrestaurant. Nebenan ist ein orthodoxes Kloster. Im Hof treffe ich auf einen Mönch.

»Ich hätte mal eine Frage«, sage ich.
»Klar«, sagt er. Und: »Willst du einen Schnaps?«
»Eigentlich will ich nur was fragen. Wie ist das bei euch mit der Sünde?«
»Tja, die Sünde«, seufzt er. Ein großes Thema. »Du kriegst erst mal einen Schnaps.«

Nachdem ich artig austrinke, versucht er sich doch an einer einfachen Antwort: »Wenn wir sündigen, verfehlen wir das Ziel, das Gott für uns auf dieser Erde hat.« Er hält einen Moment inne, dann sagt er: »Wir hier im Kloster leben nicht nach den Zehn Geboten. Wir haben nur eine einzige Regel: Lasse die Liebe zu Gott wachsen, dann kommt der Rest von alleine. Wer die Liebe hat, braucht nicht mehr zu sündigen.«
Das höchste Gebot, von dem Jesus in Markus 12, 29-30 spricht, kommt mir in den Sinn. Interessante Sichtweise, denke ich. Und: Wie sie sehr sich doch die Sicht der Welt von orthodoxen Mönchen und die von Jürgen Fliege unterscheiden.

Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor allen Geboten ist das: „Höre Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger Gott; und du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften.“ Das ist das vornehmste Gebot. (Markus 12, 29-30)

Ich verabschiede mich und gehe Forelle essen. Auf dem Nachhauseweg treffe ich Frank.

»Und?«, frage ich.
»Besser. Gott schweigt noch immer, aber wir spüren, wie er die Familie trägt.«
»Das ist gut.«

Wir laufen eine Weile durch die Stadt und labern. Ziellos streifen wir umher. Wobei, vielleicht hat unser Weg doch irgendwo ein Ziel.

(Zuerst erschienen im GGE-Freundesmagazin)

8 „normale“ Lobpreis-Songs (Lobpreis-Mixtapes #2)

Foto: Stokkete / www.shutterstock.com
Foto: Stokkete / www.shutterstock.com

Im zweiten Lobpreis-Mixtape gibt es acht persönliche Favoriten, die ich aus dem Meer moderner Lobpreis-Bands und Worship-Singer-Songwritern gefischt habe. Mit dabei Samuel Lane von Vineyard UK, der Katholik Matt Maher und cush. Zum ersten Mixtape geht es hier und hier findet ihr die Einleitung zur Lobpreis-Serie.


1. Be Thou My Vision – Benjamin Dunn And Friends

Der Song bei und bei Amazon.

2. Your Love Is All Around – All Sons & Daughters
Der Song bei .


3. Nothing But The Blood – aprilemade
Der Song bei und Amazon.


4. Hide Me Away – Loud Harp

Der Song bei und Amazon.


5. Emmanuel – Matthew Reed
Der Song bei und Amazon.



6. Burning In My Soul – Matt Maher

Der Song bei Amazon.



7. Presence and Peace – Samuel Lane

Der Song bei und Amazon.



8. You Better Run To The City Of Refuge – cush

Der Song bei und Amazon.

12 Lobpreis-Songs „normaler“ Bands (Lobpreis-Mixtape #1)

Mixtape01

Wie versprochen setze ich die Lobpreis-Serie mit einem Mixtape fort. Die folgenden 12 Songs stammen von „normalen“ Bands mit christlichem Hintergrund, die eigentlich Genre-Musik machen. Allerdings gibt es Bands wie „Third Day“ oder sogar „Violet Burning“, bei denen die Grenze zwischen Lobpreis-Band und Rock-Band sehr fließend verläuft.

Eine Quelle für außergewöhnliche Lobpreis-Musik, auf die ich immer wieder gerne zurückkomme, sind wie man sieht Motto-Alben wie Reggae Worship: A Roots Revival von Christafari oder die Skalleluia-Reihe der Insyderz.

Ist es eigentlich okay sich bei der Arbeit oder im Auto von Lobpreis-Musik „berieseln“ zu lassen? Diese interessante Frage hat ein Leser beim letzten Artikel aufgeworfen. Hier geht es zu den Kommentaren, bei denen Ihr gerne mitdiskutieren könnt.

Jetzt aber weiter zu den Songs:

1. Audio Adrenaline – King

Von Audio Adrenaline hatte ich glaube ich schon das erste Album auf Musik-Kassette. Muss irgendwann Anfang der 90er gewesen sein. Seither hat sich der Sound der Band ständig weitererweitert. Und auch die inhaltliche Vielfalt.

Den Song gibt es bei

2. Solomon Jabby – Your Mercy

Mit „Rocksteady“ hat Solomon Jabby ein wunderbares Roots-Reggae/Ska-Album abgeliefert, das den Spirit von Desmond Dekker und der alten Wailers Scheiben in die Neuzeit holt. Mehrere Songs auf der Platte hätten es verdient in dieser Liste zu landen (zum Beispiel auch „Rejoice“ und „Got This Feeling“).
Der Song bei und Amazon

3. Loud Harp – Hide Me Away

Der Song bei und Amazon

4. Rivers & Robots – You Saved My Soul

Rivers & Robots ist eine Indie-Worship-Band aus Manchester. Gehöre sie eigentlich in diese Liste, wenn sie nur Lobpreis-Musik machen? Gute Frage. Der Sound ist jedenfalls überraschend frisch.
Der Song bei und Amazon

5. Christafari – Selah

Ein Song vom ersten Reggae Worship-Album von Christafari.
Der Song bei und Amazon

6. Christafari (feat. Geneman) – Jehova

Und noch mal Christafari. Diesmal zusammen mit Geneman vom Album „Gospel Reggae Praise“.
Den Song gibt es bei Amazon.

7. Rock n Roll Worship Circus – Your Crown

Den Worship Circus gibt es meines Wissens nicht mehr. Schade. Zum Jahrtausendwechsel haben sie ein paar feine Alben herausgebracht.
Die komplette CD gibt es noch bei Amazon.

8. Third Day – All The Heavens

Von den Südstaaten-Rockern Third Day gibt es auch zahlreiche Songs, die sich für ein solches Mixtape eignen.
Der Song bei und Amazon.

9. Gungor – You Are The Beauty

Der Singer-Songwriter Michael Gungor darf in diesem Mixtape natürlich nicht fehlen.
Der Song bei und Amazon.

10. Sarah Brendel – Yaweh

Auch eine deutsche Künstlerin schafft es in die Liste. Bei der amerikanischen und britischen Konkurrenz ist das leider gar nicht so einfach. Aber Sarah hat es definitv verdient.
Der Song bei und Amazon.

11. Snubnose – Befiehl Du Deine Wege

Diese Punk-Version eines Gesangbuch-Klassikers darf natürlich nicht fehlen, auch wenn es Snubnose leider nicht mehr gibt. Auf ihren „Second Hand“-Konzeptalbum versammeln sie Lobpreis-Songs und interpretieren sie als schnelle 3-Akkorde-Punksongs. Einige der Lieder sind sogar in deutscher Sprache!
Das gesamte Album gibt es noch gebraucht bei Amazon.

12. The Violet Burning – Maker Of The Stars

So eigensinnig (heißt: schwer kompatibel mit dem christlichen Mainstream) die Indie-Rocker um Michael J. Pritzl auch sein mögen – ihr erstes Album wurde noch von Vineyard Music vertrieben. Das Herz der Band schlägt bis heute für Worship.
Das komplette Album „Faith and Devotions of a Satellite Heart“ gibt es noch bei Amazon.

Das nächste Mixtape wird sich dann mit „richtigen“ Lobpreis-Band beschäftigen …